DO'S & DON'TS

DO'S

In Deinem Ernährungsplan ist in den nächsten Tagen und Wochen alles erlaubt, was pflanzlich ist. Und das ist eine ganze Menge!

  • GEMÜSE wie Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel, Rot- und Weißkohl, Karotten, Schwarzwurzeln, Rote Beete, Süßkartoffeln und, und, und.
  • Frisches und getrocknetes OBST: Äpfel, Birnen, Orangen, Zitronen, Grapefruit, Mangos, Bananen, Datteln, Rosinen, Beeren und vieles mehr.
  • FRUCHTGEMÜSE wie Tomaten, Zucchini, Gurken, Paprika, Kürbis, Okraschoten oder Melonen.
  • GETREIDE und PSEUDOGETREIDE (glutenfrei) wie Dinkel, Roggen, Hafer, Kamut, Reis, Mais, Quinoa, Amaranth, Hirse und Buchweizen.
  • HÜLSENFRÜCHTE sind übrigens auch ein Fruchtgemüse und dazu gehören verschiedene Bohnensorten, Kichererbsen und Linsen in all ihren Variationen.
  • NÜSSE und SAMEN wie z.B. Cashews, Mandeln, Haselnüsse, Para- und Macadamianüsse, Sonnenblumenkerne, Sesam, Lein-, Hanf- und Chia-Samen.
  • Und nicht zu vergessen jede Menge BLATTGRÜN wie z.B. Feldsalat, Spinat, Batavia, Lollo Rosso, Römer, Ruccola … und ganz viel Grünkohl.

Vorzugsweise solltest Du nach regionalen und Bioprodukten Ausschau halten. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch gut für Deinen Körper. Wenn Du auf das Geld achten musst, ist das natürlich kein Pflichtprogramm. Du wirst schnell merken, dass veganes Essen nicht wirklich teurer ist.

EINE STUFE WEITER

Und wenn Du für Deine Gesundheit noch eine Stufe weitergehen willst, dann probiere, raffinierte Lebensmittel, Industriezucker und Zusatzstoffe von Deinem Speiseplan zu streichen und diese durch vollwertige Lebensmittel zu ersetzen. Vollkornprodukte statt Auszugsmehle enthalten wesentlich mehr Nährstoffe und sind durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen sättigender und gut für den Aufbau einer gesunden Darmflora. Weißmehle und Industriezucker enthalten hingegen wenig Nährstoffe, übersäuern den Körper, entziehen ihm Energie und führen schnell wieder zum Hungergefühl. Gesüßt werden kann auch gut mit ganzen Früchten wie Banane oder Dattel. Hierzu findest Du auch das eine oder andere Backrezept in der Rezeptekiste. Alternativen zum klassischen Industriezucker sind auch Stevia (ganze Blätter oder gemahlen), Ahornsirup, Xylit, Yaccon oder Kokosblütenzucker. Jedoch gilt auch hier: Jede konzentrierte Form entspricht nicht mehr ihrem Ursprung und sollte deshalb nur in Maßen zum Einsatz kommen.

DON'TS

Für die nächsten 30 Tage nimmst Du alle tierischen Produkte von Deinem Teller. Was das bedeutet?

  • Jedes FLEISCHPRODUKT wie: Wurst, Steak, Aufstriche, Hack, Filets usw.
    Dazu gehört natürlich auch FISCH.
  •  MILCH und MILCHPRODUKTE wie: Quark, Joghurt, Butter, Käse, Sahne und Buttermilch.
  • Was ebenso von Tieren stammt, sind EIER und HONIG.

ZUSATZINFOS

Tierische Produkte sind allerdings nicht nur in Lebensmitteln vorhanden. Sie sind ein weit verbreitetes Einsatzmittel für Industrieprodukte. Am sichtbarsten sind sie als Produkt von Leder-, Woll- und Daunenwaren. Darüber hinaus sind sie jedoch auch in vielen Produkten des täglichen Gebrauchs vorhanden, z.B. in Kosmetikartikeln, als Binde- und Klebemittel bei Aufklebern, Büchern und Zeitschriften, in Kondomen oder Wandfarbe.

 

Es ist nicht einfach, was dies betrifft von heute auf morgen komplett umzusteigen. Zudem ist dies mitunter mit hohem Druck und wenig Spaß verbunden. Deshalb setze für Dich Deine Prioritäten. Ob Du dabei zunächst „nur“ den Umstieg in Bezug auf Deine Ernährung meisterst oder darüber hinausgehen möchtest, indem Du das ein oder andere Produkt bewusster konsumierst und gegen eine vegane Variante austauschst, entscheidest auch hier wieder Du. Die vegane Blume und das cruelty free Siegel helfen Dir z.B. bei Deinen Kaufentscheidungen.