VEGAN FÜR DEN GELDBEUTEL

SECHS KLEINE TIPPS FÜR DEN GELDBEUTEL

An dieser Stelle noch ein paar Spartipps, um auch hier noch mal zu betonen, dass vegane Ernährung per se nicht teurer ist.

  1. Kaufe lang haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Mehl, Samen, Nüsse, Hülsenfrüchte in größeren Mengen und lege Dir damit einen Vorrat an (siehe Punkt 4).

  2. Kaufe lieber lose Trockenfrüchte als vorgekochte Hülsenfrüchte in Dosen. Insbesondere macht dies bei Linsen, Bohnen und Kichererbsen einen Unterschied. Zwar musst Du diese meist über Nacht einweichen und vorkochen, aber Du sparst insbesondere an dieser Stelle eine Menge Geld. Zudem ersparst Du Deinem Körper jede Menge Speisesalz, das vielen Nahrungsmittel aus der Dose hinzugeführt wird.

  3. Achte auf saisonale und regionale Lebensmittel. Diese schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch Deinen Geldbeutel. Dazu ist auch noch der Nährstoffgehalt dieser Lebensmittel höher. Du bekommst also mehr für weniger Geld.

  4. Kaufe nicht nur nach Rezepten ein, das könnte auf Dauer teuer werden. Am besten, Du legst Dir einen Grundstock an wichtigen Nahrungsmittel zu (Sesam, Leinsamen, Linsen, Bohnen, Vollkornreis, passierte Tomaten, Kokosmilch, Haferflocken, Nudeln, verschiedene Nüsse, Buchweizen, pflanzliche Milchalternativen….). Frisches Obst und Gemüse kannst Du dann nach Bedarf und Angebot dazukaufen.

  5. Kaufe nicht zu viele Fertigprodukte und Fast Food. Sie enthalten häufig nicht das, was Dein Körper braucht. Es mag vielleicht auf den ersten Blick günstig erscheinen, doch Dein Hunger kehrt schneller zurück, als nach dem Verzehr frisch zubereiteter Speisen. Dein Körper wird durch diese Nahrungsmittel nicht mit den notwendigen Nährstoffen versorgt, die Dich mit viel Energie durch den Tag bringen. Hinzu kommt, dass diese Nahrungsmittel häufig Zusatzstoffe enthalten, die Deinen Körper mehr belasten, als entlasten.

  6. Superfoods sind kein Muss in der veganen Lebensweise. Sie haben insgesamt eine sehr hohe Nährstoffdichte, das heißt, sie enthalten bspw. eine geballte Ladung an Mineralien, Vitaminen und Antioxidantien. Sie sind grundsätzlich eine gute Ergänzung zu einer vielfältigen und ausgewogenen Ernährungsweise, aber wie gesagt kein Muss.

    Günstige Superfoods, die häufig in Vergessenheit geraten, sind Sprossen, die Du ganz leicht selber ziehen kannst und die Dich nicht viel Geld, nur ein wenig Pflege kosten. Getreide, Hülsenfrüchte sowie Samen und Nüsse lassen sich keimen, sofern sie roh sind und damit nicht über 42Grad erhitzt oder geschwefelt wurden. Durch den Keimungsprozess erhöht sich der Nährstoffgehalt um ein Vielfaches.

    Das Gute ist nicht nur, dass die Sprossen eine viel höhere Nährstoffdichte besitzen, sondern dass sie zugleich viel besser verdaulich sind. Es bleibt also noch mehr Energie für Deine Vorhaben, da die Verdauung nur wenig Energie beansprucht! Also schlau machen und mit dem Keimen beginnen. Es lohnt sich!

  7. Pflanzliche Milch und Joghurt können selbst gemacht werden. Für die Pflanzenmilch kannst Du bspw. mit Hafer, Hirse, Dinkel, Reis, Hanfsamen oder Mandeln deine ganz eigene Milch zaubern. Wichtig ist es, die Einweichzeiten der Getreidesorten oder der Nüsse und Samen zu berücksichtigen. Das Mengenverhältnis zwischen Wasser und Milchbasis (z.B. Mandeln) ist häufig 1:2. Ein Rezept für selbstgemachte Mandelmilch findest Du hier. Auch ein mögliches Joghurtrezept halten wir für Euch parat. Aber wie gesagt, dies sind nur Vorschläge. Auch hier gibt es kein Muss!